Reglement
01.08.2007
Erlaubt sind nur Karosserien aus Hartplastik, GFK oder Resine im Maßstab 1/24 oder 1/25 die ab 1975 im professionellen Motorsport (siehe auch Homologationsliste) eingesetzt wurden.
In der Draufsicht muss die Karosserie Räder und Leitkiel vollständig verdecken. Lexanscheiben sind erlaubt. Die Fahrzeuge sollten Originalgetreu lackiert sein, müssen aber einer zeitgemäßen Lackierung entsprechen.
Da am Tag zwei Rennen gefahren werden, gilt prinzipiell folgende Aufteilung.
Klasse 1 (GT und Tourenwagen):
Hierzu gehören alle Fahrzeuge der Kategorien GT2, GT3, GTS, DTM, STW, JGTC, ETW, straßenzugelassene Supersportwagen und ähnliche.
Klasse 1a: Alle Fahrzeuge die niedriger als 47,5mm sind
Klasse 1a-Fahrzeuge haben grundsätzlich einen Heckspoiler (mindestens 3-teilig: Flügel und zwei Endplatten) der mittels Bausatzteilen, Moosgummi und Bausatzteilen oder Verkleidung oder Vollgummiteilen zu befestigen ist.
Klasse 1b:
Alle Fahrzeuge deren Karosserie höher als 47,5mm ist, oder aber niedrige
Fahrzeuge die besonders schmal bauen. Gemessen wird die Karosseriehöhe ohne
Chassis. Modifizierte
homologisierte Karosserien können in die Klasse 1a einsortiert werden, wenn sie
z.B. durch Verbreiterungen eher einem Klasse 1a – Fahrzeug entsprechen.
Es gibt für jede, der zusammen gefahren, Unterklassen einen Tagessieger.
Klasse 2 (Prototypen):
Hierzu gehören alle Fahrzeuge der Kategorien GT1, LMP, WSC, Gr.C, GTP usw.
Es muss ein plastischer (3-D) Fahrereinsatz verwendet werden, der alle technischen Aggregate verdeckt. Das Armaturenbrett, Sitze, sowie weitere Bauteile des Bausatzes sind weitest gehend zu verwenden.
Klasse 2-Fahrzeuge haben grundsätzlich einen Heckspoiler (mindestens 3-teilig: Flügel und zwei Endplatten) der mittels Bausatzteilen, Moosgummi und Bausatzteilen oder Verkleidung oder Vollgummiteilen zu befestigen ist.
Verbreiterungen der Karosserien sind nicht zulässig (Ausnahme: der Porsche 911 Gt-1 von Tamiya darf vorne verbreitert werden)!
Die Fahrerfigur (Kopf und Körper) muss aus Hartplastik/Resine sein.
Die in den Klassen 1a und 2 vorgeschriebenen Heckspoiler entfallen, wenn eine Originalversion ohne Heckspoiler nachgewiesen wird (Foto des Originalfahrzeugs) und das Slotcar in dieser Originallackierung gebaut wurde (z.B. Ferrari FXX und Ferrari 365 GT4 BB 'NART LM').
Das Chassis ist freigestellt. Empfohlen werden Motor Modern, Plafit, Sakatsu oder Schöler Chassis. Blei darf nur von innen ins Chassis geklebt werden. Wird Blei von unten ans Chassis angebracht, muss es wie alle anderen Zusatzgewichte geschraubt werden.
Die Bodenfreiheit muss vor, während und nach dem Rennen mindestens 0,8 mm betragen.
Spurweite
In der Klasse 1a max. 83mm
In der Klasse 1b max. 80mm
In der Klasse 2 max.85mm
Schleifer sowie Leitkiel und Motorkabel sind freigestellt.
Zulässig sind der nur Mabuchi Fox 13D, Fox II und der Sakatsu F10. Der Motor darf nicht geöffnet worden sein.
Die Hinterreifen müssen aus schwarzen Moosgummi sein. Die Reifenbreite in der Klasse 1 darf 13mm und in der Klasse 2 16mm nicht überschreiten. Die Vorderreifen müssen mindestens 5mm Auflagefläche haben und schwarz sein. Material ist freigestellt.
Der Durchmesser der Reifen sollte ebenfalls dem des Bausatzes entsprechen. Die Felgen sind freigestellt. Es müssen zum Fahrzeugtyp passende Felgenein- bzw. Aufsätze verwendet werden.
Das Getriebe ist in Material und Übersetzung freigestellt. Achsen (3mm) und Lager sind freigestellt.
Das Mindestgewicht des rennfertigen Fahrzeuges muss in jedem Fall 185 Gramm betragen.
Sonstiges
Bei eventuellen Unklarheiten wendet euch bitte an die Organisatoren der Rennserie. Die Entscheidung über die Zulässigkeit eines Fahrzeuges liegt am Veranstaltungstag bei der Rennleitung. Wie immer gilt: